Kodierplan
Kodierplan
Bühl (2006, S. 28) beschreibt den Sinn eines Kodierplans (Kodeplans) wie folgt:
Ein Kodeplan ordnet den einzelnen Fragen [Items] eines Fragebogens Variablennamen zu.
Ein Kodeplan ordnet den Merkmalsausprägungen einer Variablen Kodenummern [Zahlen] zu.
Beispiel
Nehmen wir an, wir hätten einen Online-Fragebogen auszuwerten, der unter anderem einige demographische Angaben erfragt, u.a. müssen die Teilnehmer (eindeutig) angeben, ob sie weiblichen oder männlichen Geschlechts sind.
Wenn wir eine (kategoriale) Variable, z. B. Geschlecht, in SPSS anlegen, müssen wir in der Variablenansicht die Wertelabels vergeben, z. B. 1 = weiblich, 2 = männlich.
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